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PERSM - Personalmanagement
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» Forschungsbefunde
» Aus der Praxis
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Lernziele

Sie kennen den Zweck des Personalmanagements und die Bedeutung personalwirtschaft­licher Aufgaben für das Informationsmanagement. Sie kennen die Besonderheiten, die sich aus der Art und der Vielfalt des Personals ergeben und die Vorgehensweise bei der Stellenbildung. Sie können die Aufgabe des Personalmanagements in Teilaufgaben gliedern und jede Teilaufgabe erläutern. Sie wissen, was Personalführung bewirken soll. Sie können Stellenbeschreibungen für Aufgabenträger des Informationsmanagements formulieren.

Definitionen und Abkürzungen

  • Aufgabenanalyse (task analysis) = Zerlegung von Aufgaben in Teilaufgaben und dieser in Tätigkeiten zwecks Bestimmung des Möglichkeitsraums der Arbeitsteilung.

  • Aufgabenträger (task bearer) = Mensch (Person oder Gruppe) oder Mensch/Technik-System, dem eine Aufgabe zur Aufgabenerfüllung übertragen ist.

  • Brooks'sches Gesetz (Brook's law) = Erfahrungsgrundsatz, nach dem das Hinzuziehen weiterer Bearbeiter zu einem in Terminnot geratenen Projekt dieses noch mehr verzögert. (Adding manpower to a late project makes it later.)

  • Coaching = Betreuung von Mitarbeitern durch Experten zur kooperativen Lösung fachlicher und/oder persönlicher Probleme.

  • EFQM = European Foundation for Quality Management.

  • Führung (leadership) = im Sinne von Unternehmensführung die zweck- und zielorientierte Koordination arbeitsteiliger Prozesse, im Sinne von Personalführung die Bildung, Durchsetzung und Sicherung eines Führungswillens und die Motivation der Mitarbeiter.

  • Kooperation (cooperation) = sozialer Prozess zwischen mehreren Aufgabenträgern zur Erreichung gemeinsamer Ziele.

  • Koordination (coordination) = Abstimmung der Tätigkeiten mehrerer Aufgabenträger, zwischen deren Aufgaben Interdependenz besteht.

  • Motivation (motivation) = über Fähigkeiten und Fertigkeiten von Individuen und Gruppen hinausgehende Merkmale für erfolgreiches Handeln.

  • Partizipation (participation) = direkte Teilnahme der Betroffenen an be­stimmten Aufgaben (z. B. Mitwirkung der Benutzer an der [Re]Konstruktion von Informationssystemen).

  • Qualifikation (qualification) = Wissen und Können (Fähigkeiten und Fertigkeiten) eines Individuums oder einer Gruppe in Bezug auf eine bestimmte Aufgabe.

  • Schulung (training) = Mittel und Maßnahmen, deren Zweck es ist, die Qualifikation der Mitarbeiter so zu gestalten, dass sie die ihnen zugeordneten Aufgaben erfüllen können.

  • Sozialkompetenz (social comptence) = Fähigkeit eines Individuums,eigenes Verhalten von einer individuellen auf eine gemeinschaftliche Handlungsorientierung auszurichten.

  • Stellenbeschreibung (job description) = schriftliche Aufzeichnung der einer Stelle zugeordneten Aufgaben und Aufgabenträger, der Über- und Unterstellungsbeziehungen, der Kompetenzen, der Mitgliedschaft in Ausschüssen usw. sowie der Anforderungen an die Qualifikation des Stelleninhabers.

Zweck des Personalmanagements
Aufgaben des Personalmanagements
Forschungsbefunde
Aus der Praxis

Methodenverweise

Kontrollfragen

  1. Was ist Aufgabe des Personalmanagements als Teil des Informationsmanagements?
  2. In welche Teilaufgaben wird Personalmanagement gegliedert?
  3. Wie wird bei der Stellenbildung vorgegangen?
  4. Warum führt Technologiedurchdringung zu einem Ausbildungsbedarf?
  5. Was meint Personalisierungsstrategie im Unterschied zu Kodifizierungsstrategie?

Quellen

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  • Dorgan, St. J. / Dowdy, J. J.: How good management raises productivity. In: The McKinsey Quarterly 4/2002, 14-16

  • Feraud, G.: What makes IT professionals tick? FINANCIAL TIMES, Supplement „Mastering Information Management", 15.2.1999, 10

  • Klein, H.: Partnerschaft zwischen Fachabteilung und EDV. In: Heilmann, H. (Hrsg.): Zusammenarbeit zwischen Fachabteilung und EDV. Stuttgart/Wiesbaden 1980, 15-63

  • Lee, D. M. S. / Trauth, E. M. / Farwell, D.: Critical Skills and Knowledge Requirements of IS Professionals. A Joint Academic/Industry Investigation. In: MIS Quarterly 3/1995, 313-340

  • Scholz C.: Personalarbeit im IT-Bereich - Erfolgskritische Aktionsfelder. In: Sonderheft WIRT­SCHAFTS­­I­N­FOR­MATIK 10/2000, 14-23

  • Schütt, P.: Wissensmanagement. Niedernhausen 2000

  • Sharma, R. / Yetton. P.: The contingent effects of training, technical complexity, and task interdependence on successful information systems implementation. In: MIS Quarterly 2/2007, 219-238

  • Stadtler-Pree, I.: Soziale Kompetenz für IT-Mitarbeiter - Trainingsbedarfsanalyse und Trainingsdesign. Projektarbeit Universitätslehrgang Training und Bildungsmanagement an der Universität Linz, 2006

  • Synstar Int. (Ed.): Does the board understand the importance of IT yet? http://www.synstar.com/survey1

  • TCW Unternehmensberatung München: Vorgehensmodell IT-Marketing. http://www.tcw.de/news/view/236; Abruf: 14.11.2008

  • Trittmann, R. et al.: Managing Motivation bei der Softwareentwicklung - Ein Fallstudie bei der SAP. In: Frey, B. S. / Osterloh, M. (Hrsg.): Managing Motivation. 2. A., Wiesbaden 2002, 279-302

Vertiefungsliteratur

  • Enns, H. G. / MacFarlin, D. B. / Huff, S. L.: How CIOs can effectively use Influence Behaviors. In: MIS Quarterly 1/2007, 29-38

  • Jäger, R.: Praxisbuch Coaching - Erfolg durch Business Coaching. GABAL, Offenbach 2001

  • Madauss, B. J.: Handbuch Projektmanagement. 7. A., Stuttgart 2006

  • Peppard, J. / Lambert, R. / Edwards, C.: Whose job is it anyway? Organi­zatio­nal information competencies for value creation. In: Information Systems Journal 10/2000, 291-322

  • Sonderheft WIRT­SCHAFTS­­I­N­FOR­MATIK 10/2000: IT & Personal.

  • SwissICT Schweizerischer Verband der Informations- und Kommunikationstechnologie (Hrsg.): Berufe der ICT. Informations- und Kommunikationstechnologien. 6. A., Zürich 2004

  • Tippins, M. J. / Sohi, R. S.: IT Competency and Firm Performance - Is Organizational Learning a Missing Link? In: Strategic Management Journal 8/2003, 745-761

  • Vdf (Hrsg.): Berufe der Wirtschaftsinformatik in der Schweiz. 5. A., Zürich 2000

Links