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SIKON - Sicherheitskonzepte |
| Inhalt |
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» Lernziele
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» Definitionen und Abkürzungen
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» Zweck der Sicherheitskonzepte
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» Grundschutz
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» Risikoanalysen
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» Werkzeuge für Sicherheitskonzepte
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» Grundschutz oder Risikoanalysen?
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» Forschungsbefunde
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» Aus der Praxis
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» Aufgabenverweise
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» Kontrollfragen
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» Quellen
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» Vertiefungsliteratur
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» Informationsmaterial
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» Normen
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» Links
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Lernziele
Sie kennen Prinzipien zur Entwicklung von Sicherheitskonzepten und können den Unterschied zwischen Risikoanalysen und Grundschutzkonzepten erklären. Sie können Sicherheitskonzepte entwerfen und kennen Werkzeuge zur Entwicklung von Sicherheitskonzepten.
Definitionen und Abkürzungen
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ALE = Annual Loss Exposure bzw. Annual Loss Expectancy; Erwartungswert für den pro Jahr aufgrund von Sicherheitsgefährdungen zu erwartenden Schaden.
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CRAMM = CCTA Risk Analysis and Management Methodology; Softwarewerkzeug zur Erstellung von Sicherheitskonzepten.
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ENISA = European Network and Information Security Agency; Einrichtung der europäischen Union, die als Anlauf- und Beratungsstelle in Fragen der Netz- und Informationssicherheit für die Mitgliedstaaten und die EU-Organe dient.
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Grundschutz (baseline protection) = Prinzip zur Entwicklung von Sicherheitskonzepten, bei dem Sicherungsmaßnahmen anzuwenden sind, welche für einen normalen Schutzbedarf als angemessen und ausreichend betrachtet werden.
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Grundschutzmaßnahmen (baseline controls) = Mindestumfang von Maßnahmen zur Sicherung einer Informationsinfrastruktur mit einem durchschnittlichen Schutzbedarf.
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GSTOOL = Grundschutz-Tool; vom BSI angebotenes Werkzeug zur Erstellung von Sicherheitskonzepten entsprechend dem Grundschutz.
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ISF = Information Security Forum; Vereinigung von mehr als 250 Unternehmen und Behörden, die den Standard of Good Practice for Information Security heraus gibt.
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IT-Grundschutzkataloge (baseline catalogues) = Publikation des BSI mit Beschreibungen von Sicherheitsgefährdungen und Empfehlungen zu Maßnahmen, welche ein Mindestmaß an Sicherheit gewährleisten sollen.
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Restrisiko (residual risk) = Risiko, das nicht durch Sicherungsmaßnahmen neutralisiert oder durch Versicherungen überwälzt werden kann oder soll.
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Risiko (risk) = Kombination aus zu erwartender Häufigkeit bzw. Eintrittswahrscheinlichkeit eines gefährdenden Ereignisses und dem beim Ereigniseintritt zu erwartenden Schadensausmaß.
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Risikoanalyse (risk analysis, risk assessment) = Prinzip zur Entwicklung von Sicherheitskonzepten, bei dem Schadenshöhen und Eintrittswahrscheinlichkeiten von Bedrohungen bzw. sicherheitsgefährdenden Ereignissen detailliert ermittelt werden.
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Schutzbedarf (security requirements) = angestrebtes oder erforderliches Sicherheitsniveau einer Informationsinfrastruktur.
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Schwachstelle(vulnerability) = Umstand, der das Eintreten gefährdender Ereignisse begünstigen oder deren negative Folgen verstärken kann.
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Sicherheitskonzept (security concept, security plan) = Entwurf des Vorgehens zur Erreichung und Erhaltung des gewünschten oder geforderten Sicherheitsniveaus.
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Sicherheitsniveau (security level) = Ausmaß an geforderter oder vorhandener Sicherheit.
Zweck der Sicherheitskonzepte
Grundschutz
Risikoanalysen
Werkzeuge für Sicherheitskonzepte
Grundschutz oder Risikoanalysen?
Forschungsbefunde
Aus der Praxis
Aufgabenverweise
Kontrollfragen
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Wodurch unterscheiden sich Grundschutzmaßnahmen und Risikoanalysen?
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Welches sind die wesentlichen Schritte der Grundschutzvorgehensweise des BSI?
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Worin besteht der Unterschied zwischen der Szenario- und der Simulationstechnik bei einer Risikoanalyse?
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Welches sind charakteristische Merkmale von Risiken, die sich mit einem a) kardinalen und b) ordinalen Maßstab bewerten lassen?
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Unter welchen Umständen würden Sie für die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts Grundschutzmaßnahmen auswählen und unter welchen Umständen Risikoanalysen durchführen?
Quellen
Vertiefungsliteratur
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Lippold, H. et al.: Sicherheitskonzepte und ihre Verknüpfung mit Sicherheitsstrategie und Sicherheitsmanagement. In: WIRTSCHAFTSINFORMATIK 4/1992, 367-377
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Peltier, T. R.: Information Security Risk Analysis. 2. A. Boca Raton 2005
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Pfleeger, C. P. / Pfleeger, S. L.: Security in Computing. 4. A., Upper Saddle River 2006, 508-570
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Stelzer, D.: Sicherheitsstrategien in der Informationsverarbeitung - Ein wissensbasiertes, objektorientiertes System für die Risikoanalyse. Wiesbaden 1993
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Stelzer, D.: Risikoanalysen als Hilfsmittel zur Entwicklung von Sicherheitskonzepten in der Informationsverarbeitung. In: Roßbach, P. / Locarek-Junge, H. (Hrsg.): IT-Sicherheitsmanagement in Banken. Frankfurt a. M. 2002, 37-54
Normen
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BSI-Standard 100-1: Managementsysteme für Informationssicherheit (ISMS) Version 1.5. 2008
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BSI-Standard 100-2: IT-Grundschutz-Vorgehensweise Version 2.0. 2008
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BSI-Standard 100-3: Risikoanalyse auf der Basis von IT-Grundschutz Version 2.5. 2008
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ISO/IEC 13335-1:2004: Information technology. Security techniques. Management of information and communications technology security. Part 1: Concepts and models for information and communications technology security management
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ISO/IEC 17799:2005: Information technology. Security techniques. Code of practice for information security management
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ISO/IEC 27001:2005: Information technology - Security techniques - Information security management systems - Requirements
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ISO/IEC 27002:2005: Information technology - Security techniques - Code of practice for information security management
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ISO/IEC 27005:2008: Information technology - Security techniques - Information security risk management
Links
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