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SPLAN - Strategische Maßnahmenplanung
Inhalt
» Lernziele
» Definitionen und Abkürzungen
» Zweck der strategischen Maßnahmenplanung
» Ergebnis der strategischen Maßnahmenplanung
» Vorgehensweise bei der Maßnahmenplanung
» Flexibilität der strategischen IT-Planung
» Grundsätze flexibler Maßnahmenplanung
» Forschungsbefunde
» Aus der Praxis
» Methodenverweise
» Kontrollfragen
» Quellen
» Vertiefungsliteratur
» Links

Lernziele

Sie kennen den Zweck der strategischen Maßnahmenplanung, können ihre Aufgabe in Teilaufgaben gliedern und diese zu einer Vorgehensweise ordnen. Sie können Konzepte zum Evaluieren von Projektideen erläutern und ihre Anwendbarkeit beurteilen. Sie kennen Kriterien, mit denen die Evaluierung erfolgen kann. Sie kennen Randbedingungen, Einflussgrößen und Grundsätze der strategischen Maßnahmenplanung und können die Organisation des Planungsprozesses erläutern.

Definitionen und Abkürzungen

  • Anpassbarkeit (adaptivity) = Eigenschaft eines Systems, auf qualitative und quantitative Änderungen der Anforderungen ohne grundlegende Veränderung reagieren zu können.

  • Architektur (architecture) = Ergebnis der gemeinsamen Betrachtung von Zweck und Form eines Objekts (z. B. der IT-Infrastruktur).

  • Bestandsmanagement (inventory management) = Erfassung und bewusste Verwendung der im Unternehmen vorhandenen IT-Ressourcen (insbesondere Betriebsmittel).

  • Entwicklungsrückstau (application backlog) = nicht abgearbeitete Aufgaben der Systementwicklung, deren Erledigung die Anforderungen der Geschäftsprozesse erfordern. Sy­nonym: Anwendungsrückstau.

  • Informationssystemplan (information system plan) = Teil des strategischen IT-Plans, der die Absichten zur Veränderung bestehender und zur Schaffung neuer Informations­systeme beschreibt.

  • Kreativitätstechnik (creativity technique) = Heuristik zur Problemdefinition und zum Pro­blemlösen sowie zum Entwerfen von Alternativen in Situationen, die durch schlecht strukturierte Probleme und eine offene Entscheidungssituation gekennzeichnet sind.

  • Lenkungsausschuss (steering committee) = Gremium, das Aufgaben der strategischen IT-Planung wahrnimmt (z. B. über IT-Investitionen entscheidet).

  • Leitstrategie (key strategy) = Strategie, die unter den Rahmenbedingungen der betrachteten Szenarien erfolgreich verfolgt werden kann.

  • Risiko (risk) = Kombination aus zu erwartender Häufigkeit bzw. Eintrittswahrscheinlichkeit eines gefährdenden Ereignisses und dem beim Ereigniseintritt zu erwartenden Schadensausmaß.

  • strategische Lücke (strategic gap) = negative Abweichung der Ausprägung einer Eigen­schaft der IT-Infrastruktur oder das Fehlen einer Komponente, wodurch die Erreichung der stra­te­gischen IT-Ziele negativ beeinflusst wird.

  • strategischer IT-Plan (strategic IT plan) = Ergebnis der strategischen Maßnahmenplanung. Synonym: strategisches Projektportfolio.

  • strategischer Technologieeinsatzplan (strategic technology action plan) = Teil des strategischen IT-Plans, der die Absichten über Art, Um­fang, Zeitpunkte und Zeiträume des Technologieeinsatzes beschreibt.

  • Szenariotechnik (scenario technique) = Verfahren zur Gewinnung von Information über zu­künftige Entwicklungen von offenen Systemen für die Formulierung von Strategien.

Zweck der strategischen Maßnahmenplanung
Ergebnis der strategischen Maßnahmenplanung
Vorgehensweise bei der Maßnahmenplanung
Flexibilität der strategischen IT-Planung
Grundsätze flexibler Maßnahmenplanung
Forschungsbefunde
Aus der Praxis

Methodenverweise

Kontrollfragen

  1. Welche Aufgabe hat die strategische Maßnahmenplanung?

  2. In welche Teilaufgaben wird die strategische Maßnahmenplanung gegliedert?

  3. Welche Kriterien können zur Evaluierung von Projektideen verwendet werden?

  4. Welche Eigenschaften werden bei der Analyse des Entwicklungsrückstaus untersucht?

  5. Wie wird die Forderung nach Flexibilität der strategischen Maßnahmenplanung begründet?

Quellen

  • Bodendorf, F. / Bobra-Bissantz, S. / Bauer, C.: There´s more to IT - vom Innovationspotenzial zur Innovationsfähigkeit. In: HMD - Praxis der Wirtschaftsinformatik 239/2004, 7-17

  • Carr, N. G.: IT Doesn't Matter. In: Harvard Business Review 5/ 2003, 41-49

  • Dernbach, W.: Grundsätze einer flexiblen Infrastruktur. In: Strunz, H. (Hrsg.): Pla­nung in der Datenverarbeitung - Von der DV-Planung zum Informations-Management. Berlin et al. 1985, 82-97

  • IBM Deutschland GmbH (Hrsg.): Der strategische Einsatz von Informationssyste­men. In: IBM Nachrichten 290/1987, 66-70

  • Müller-Zantop, S.: Wo liegt der Wert der Informationsverarbeitung? In: F.A.Z. vom 17.3.1998, B 6

  • Parker, M. M. / Benson, R.: Information Economics - Linking Business Performance to Information Technology. Englewood Cliffs/NJ 1988

  • Synstar Int. (Ed.): Information Technology - Does the board understand the importance of IT yet? http://www.synstar.com/survey1

  • Wehrmann, A. / Heinrich, B. / Seifert, F.: Quantitatives IT-Portfoliomanagement. In: WIRTSCHAFTS­INFOR­MATIK 4/2006, 234-245

Vertiefungsliteratur

  • Kainz, G. A. / Walpoth, G.: Die Wertschöpfungskette als Instrument der IS-Planung. In: Infor­mation Management 4/1992, 48 -57

  • Martin, J. with Leben, J.: Strategic Information Planning Methodologies. 2. Ed., Englewood Cliffs/NJ 1989

  • Nöllke, M.: Kreativitätstechniken. Planegg 1998

  • Parker, M. M. / Trainor, H. E. with Benson, R. J.: Information Strategy and Economics. Englewood Cliffs/NJ 1989

  • Reibnitz, U. von: Szenariotechnik. Instrumente für die unternehmerische und persönliche Erfolgsplanung. 2. A., Wiesbaden 1992

  • Walter, S. G. / Spitta, T.: Approaches to the Ex-ante Evaluation of Investments into Information Systems. In: WIRT­SCHAFTS­­INFOR­MATIK 3/2004, 171-180

  • Wehrmann, A. / Zimmermann, St.: Integrierte Ex-ante-Rendite-/Risikobewertung von IT-Investitionen. In: WIRT­SCHAFTSINFORMATIK 4/2005, 247-257

Links