Yourdon berichtet, dass 74 % aller bis 1994 vom SEI mit SEI/CMM untersuchten SE-Prozesse Reifegrad 1 aufwiesen.
Yourdon, E.: Developing Software Overseas. In: Byte 6/1994, 113-120
Mittelmann et al. berichten, dass sich ami als „sehr praxisgerecht“ erwiesen hat und dass es den individuellen Weg einer Organisation zur Verbesserung des SE-Prozesses gut unterstützt. Sie weisen darauf hin, dass es nicht ausreicht, ein Qualitätsmodell heranzuziehen und abzuarbeiten, sondern dass die Projektmitarbeiter vorbereitet, beteiligt und während der Projektabwicklung durch Coaching unterstützt werden müssen.
Mittelmann, A. / Blümelhuber, F. / Dobler, H. / Auer, D.: ami-Vorgehensmodell in der Praxis. In: WIRTSCHAFTSINFORMATIK 6/1996, 601-607
Gresse et al. identifizierten den Nutzen von G/Q/M-basiertem Messen und Bewerten (drei replizierte Fallstudie in verschiedenen Unternehmen, Untersuchungszeitraum 1/1994 bis 10/1995) u. a. wie folgt: Auffinden versteckter Probleme; besseres Verständnis der in Verbindung mit den Qualitätszielen Zuverlässigkeit und Wiederverwendbarkeit bestehenden Zusammenhänge einschließlich deren quantitativer Beschreibung; Erkennen von Verbesserungspotenzial aus dem Verstehen der grundlegenden Abhängigkeiten und deren Bewertung; kontrollierte Umsetzung gezielter Verbesserungsmaßnahmen auf Grundlage der aus den Messprogrammen gewonnenen Erkenntnisse; höhere Bereitschaft, über Veränderungen auf Basis eines verstandenen und beherrschten Prozesses nachzudenken; Schaffen einer fundierten Basis für die Entscheidung über und die Planung von SE-Projekten. Als wesentliche Voraussetzung für die Realisierung dieses Nutzens wird die explizite Modellierung des SE-Prozesses angegeben.
Gresse, Ch. / Hoisl, B. / Rombach, H. D. / Ruhe, G.: Kosten/Nutzen-Analyse von GQM-basiertem Messen und Bewerten – Eine replizierte Fallstudie. In: Grün, O. / Heinrich, L. J. (Hrsg.): Wirtschaftsinformatik – Ergebnisse empirischer Forschung. Wien/New York 1997, 119-135
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