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EINGR - Einführung und Grundlegung |
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Schlögl berichtet als Ergebnis einer szientometrischen Studie (quantitative Analyse der IM-Kernpublikationen, Titelwortsuche, Untersuchungszeitraum 1999) zusammengefasst zu folgenden Erkenntnissen (S. 5): Sprunghaftes Ansteigen des Publikationsvolumens zu Be-ginn der 1980er Jahre. „Man kann also davon ausgehen, dass es sich bei Informationsmanagement um kein Modethema handelt.“ Mit der Autoren-Kozitationsanalyse wurden Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik bzw. Information Systems (IS) als Referenzdisziplinen identifiziert. Informationswirtschaft konzentriert sich auf die Informationsinhalte; der Fokus von Wirtschaftsinformatik bzw. IS „… liegt im effektiven Einsatz von computerbasierten Informationssystemen in Organisationen (technologieorientiertes Informationsmanagement).“ Mit einer Inhaltsanalyse wurden die Ergebnisse der szientometrischen Studie verfeinert. Im Ergebnis wird u. a. festgestellt, dass die meisten Autoren aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik bzw. IS die Auffassung vertreten, dass Informationsmanagement die Planung, Organisation und Kontrolle der IT-Infrastruktur umfasst.
Schlögl, Ch.: Bestandsaufnahme Informationsmanagement. Wiesbaden 2001
Teubner/Klein formulieren folgenden Befund einer Bestandsaufnahme zum Informations-management (Inhaltsanalyse, N = 5 aktueller deutschsprachiger Lehrbücher, Erscheinungs-jahr zwischen 2000 und 2002): „Ein Konsens darüber, was eigentlich Informationsmanage-ment ist und welche Rolle ihm im Rahmen der Wirtschaftsinformatik zukommen sollte, ist nicht erkennbar.“ (S. 25) Das vorliegende Lehr- und Handbuch wird in seiner 7. Aufl. 2002 als „… das erste deutschsprachige Jehrbuch zum IM und zudem wohl auch das am stärksten rezipierte Werk“ bezeichnet. (S. 3)
Teubner, A. / Klein, St.: Bestandsaufnahme aktueller deutschsprachiger Lehrbücher zum Informationsmanagement. Arbeitsbericht Nr. 86 des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster, März 2002
Herzwurm/Stelzer haben die Forschungsinhalte der im deutschen Sprachraum verbreiteten Wirtschaftsinformatik denen des Information Systems (IS), der im anglo-amerikanischen Raum verbreiteten Wissenschaftsdisziplin bzw. Teildisziplin des Business Administration, gegenübergestellt, u. a. mit folgenden Ergebnissen (Inhaltsanalyse anhand der nach Wissenschaftskriterien ausgewählten Zeitschriften WIRTSCHAFTSINFORMATIK und HMD bzw. MIS Quarterly und Communications of the ACM, N = 2410 zwischen 1994 und 2001 publizierte Beiträge):
• eines der beiden Top-Forschungsthemen der Wirtschaftsinformatik ist Informationsmanagement; • in der IS-Forschung nimmt Informationsmanagement eine alle anderen Themen überragende Stellung ein.
Da von der These ausgegangen werden kann, dass sich die Wirtschaftsinformatik-Forschung in Art, Umfang und Bedeutung an Praxisproblemen orientiert, stützen diese Befunde die im Abschnitt „Zur Einordnung in Lehrgebiete“ begründete Zweckmäßigkeit, ja Notwendigkeit der angemessenen Berücksichtigung von Informationsmanagement im Lehrbetrieb. Dieses Lehr- und Handbuch hat sich in den bisherigen sieben Auflagen als ein Hilfsmittel zur Erfüllung dieser Forderung erwiesen.
Herzwurm, G. / Stelzer, D.: Wirtschaftsinformatik versus Information Systems – Eine Gegenüberstellung der Forschungsinhalte zweier Wissenschaftsdisziplinen. Unveröffentlichtes Manuskript. www.herzwurm.de. Abruf am 15.11.2004
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